Geschichte neu interpretieren: Die Villa Victoria – Sitz der EKFS
- Klar Agentur GmbH

- 23. Juni 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Juli 2025

Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) widmet sich der Förderung medizinischer Wissenschaft und unterstützt humanitäre Hilfsprojekte. Bis heute hat die Stiftung rund 2.600 Projekte gefördert.
Die historische Villa Victoria wird künftig als Verwaltungsgebäude für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung dienen. Das geplante Umbaukonzept verbindet Alt und Neu: Die denkmalgeschützte Bausubstanz aus der Zeit um 1903 wird durch einen modernen, halb so großen Anbau ergänzt. Herzstück des Gebäudes wird ein großzügig verglastes Treppenhaus, das als lichtdurchfluteter Kommunikationsraum gestaltet ist – ein Ort der Begegnung, der die Stiftungsarbeit architektonisch widerspiegelt. Als besonderes Schmuckstück soll die ursprüngliche Fassade von 1903 wiederhergestellt werden, die Ende der 20er Jahre modernisiert wurde – eine Hommage an die interessante Geschichte der Villa Victoria:
Sie reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Ursprünglich als kleines Haus mit rund 100 m² unter dem Namen „Villa Victoria Kirdorf“ errichtet, wuchs das Gebäude im Laufe der Jahrzehnte auf eine Fläche von 890 m² an – geprägt von zahlreichen An- und Umbauten. Im Wandel der Zeit nahm das Haus unterschiedlichste Funktionen ein: Zunächst als Sanatorium und Fremdenpension genutzt, wurde es in den 1920er-Jahren in ein Kinderheim umgewandelt, später dann in ein Müttergenesungsheim. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Villa als Reserve-Lazarett und wurde nach Kriegsende zum Wohnquartier für amerikanische und britische Repräsentanten.
In den 1950er-Jahren übernahm der Bund der Kriegsblinden Deutschlands das Gebäude und nutzte es als Erholungsheim. In dieser Zeit fanden auch die größten baulichen Veränderungen statt. Mit der Schließung des Blindenheims im Jahr 2002 endete die aktive Nutzung – seither steht das Gebäude leer und wartet auf eine neue Zukunft, die die werkplaner architekten nun aktiv mitgestalten können. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung samt Leitdetails für das Projekt Villa Victoria übernahm federführend das Büro schneider+schumacher.
Denkmalschutz – eine schöne Herausforderung
Der Denkmalschutz spielt bei der Revitalisierung der Villa Victoria eine zentrale Rolle. Die Herausforderung liegt darin, historische Substanz zu bewahren und gleichzeitig funktionale Anforderungen eines modernen Verwaltungsgebäudes zu erfüllen. „Genau hier setzt unsere Expertise an: Als Architekturbüro mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit denkmalgeschützten Objekten wissen wir, wie sensibel Eingriffe geplant und umgesetzt werden müssen“, erklärt Daniel Schmidts. Jede Maßnahme wird mit größter Sorgfalt auf die vorhandene Bausubstanz abgestimmt – immer im Dialog mit den zuständigen Denkmalbehörden. „Wir haben den Anspruch, architektonische Qualität, historische Authentizität und zeitgemäße Nutzung in Einklang zu bringen.“
Spannende interdisziplinäre Zusammenarbeit
Das Projekt entsteht an der Schnittstelle von Kreativität, technischer Präzision und praktischer Umsetzbarkeit. Architektur ist für die werkplaner architekten Teamarbeit – und lebt vom engen Zusammenspiel unterschiedlichster Disziplinen: Entwurf, Planung, Bauleitung, Innenarchitektur, Technik und Kommunikation greifen bei uns nahtlos ineinander. In einem interdisziplinären Team aus Architekt:innen, Bauingenieur:innen, technischen Fachkräften und kreativem Nachwuchs wird jede Idee von Anfang an ganzheitlich gedacht. So wird aus einem Entwurf nicht nur ein Plan, sondern eine gebaute Realität – funktional, ästhetisch und nachhaltig.
Effizienz und Verantwortung leben
Gestalterische Qualität, wirtschaftliche Effizienz und termingerechte Umsetzung sind kein Widerspruch – sondern der tägliche Anspruch der werkplaner architekten. Um hochwertige Architektur im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen zu realisieren, entwickelt das Architekturbüro durchdachte, praktikable Lösungen, die Planung und Bauprozess gleichermaßen berücksichtigen. Ein störungsfreier Bauablauf erfordert dabei nicht nur technisches Know-how, sondern vor allem kontinuierliche Kommunikation, vorausschauende Koordination und konsequentes Qualitätsmanagement. Die werkplaner architekten übernehmen dabei auch die rechtliche Verantwortung – mit der nötigen Sorgfalt und Erfahrung, um jedes Projekt sicher und nachhaltig zum Erfolg zu führen.
Lösungsorientiert in jeder Projektphase
Eine reibungslose Projektabwicklung beginnt mit einer engen, kontinuierlichen Abstimmung aller Beteiligten – zwischen Bauherren, Fachplanern, Behörden und ausführenden Gewerken. Als zentrale Koordinationsstelle übernehmen die werkplaner architekten die Federführung und sorgen für einen klaren Überblick über sämtliche Schnittstellen. Das bedeutet regelmäßige Baustellenkontrollen, ein Baubüro direkt vor Ort und den gezielten Einsatz digitaler Tools – für maximale Transparenz, frühzeitige Problemerkennung und schnelles Eingreifen im Bedarfsfall. Durch konsequente Kosten-, Qualitäts- und Terminkontrolle sichern wir den Projekterfolg – stets getragen von einer klaren, respektvollen Kommunikation auf Augenhöhe. Unser Ziel: funktionierende Abläufe, nachhaltige Qualität und das Vertrauen aller Beteiligten.
Ob in Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach oder Darmstadt – die werkplaner architekten bringen ihre gestalterische Handschrift und ihr technisches Know-how in jede Bauphase ein. Mit einem erfahrenen, interdisziplinären Team setzen wir Projekte um, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben.
Schreiben Sie uns, die werkplaner architekten, gerne direkt an, unter info@diewerkplaner.com
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